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Kleinunternehmer verschlafen den Trend der Zeit

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

Freiberufler, Journalisten, Politiker und große Firmen haben es bereits erkannt. Die Präsenz im Internet und Kommunikation mit Kunden, und vor allem potentiellen Kunden, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig geworden um erfolgreich im und außerhalb des Internets zu sein. Leider verschlafen viele Kleinunternehmer, Gewerbetreibende und lokale Dienstleister diesen Trend. Einige Selbständige denken, dass gerade für ortsnahe stadtinterne Kunden eine Internetpräsenz nicht nötig ist. Dies ist aber eine falsche Annahme, denn Kunden – gerade die jüngere Zielgruppe – informieren sich häufig über das Internet auch über lokale Gegebenheiten.


Ein Beispiel aus der Praxis:
Sven K. aus Hamburg sucht für sein Werbeprojekt einen Copy- und Printshop in seiner Stadt. Anstelle Telefonbücher zu welzen zieht er das Internet vor und erkundigt sich über die Suchmaschine google über Hamburgs Copy- und Printshops. Er entdeckt einige Shops mit einer guten Internetpräsenz. Zwei dieser Shops zeigen bereits ähnlich durchgeführte Projektunterstützungen als Referenz. Auch kann man direkt mit den Dienstleistern in Kontakt treten. Am nächsten Tag bekommt Sven K. eine Antwort auf seine Anfrage und fährt zu dem ausgewählten Copy- und Printshop um einen Auftrag zu erteilen. Ein paar Straßen weiter befindet sich der Copy- und Printshop von Hubert S., der ähnliche Projekterfahrungen hat aber viel preisgünstiger ist als der von Sven K ausgewählten Dienstleister. Jedoch besitzt Hubert S. weder einen optimierten Internetauftritt, noch ist er irgendwo im Internet als Experte für Printmedien präsent.

Dies ist ein Beispiel aus der Praxis welches tagtäglich vorkommt. Wer nutzt nicht vorab das Internet um seine nähere Umgebung zu erkunden bevor er sich auf den Weg macht? Ob Obsthändler, Wasserbettenverkäufer, Fitnessstudiobesitzer oder Versicherungsvertreter: Wer nicht ausreichend im Internet präsent ist, sein Angebot oder Dienstleistung darstellt und keine neuen Online-Techniken benutzt ist nicht erste Anlaufstelle der Kunden. Oft denken diese Personenkreise, dass diese Maßnahmen mit enormen Kosten und Aufwand verbunden sind. Es müssen aber nicht immer komplexe SEO-Konzepte (Suchmaschinenoptimierung) oder Marketingpläne sein. Selbst mit einfachen Mitteln kann man sich eine gute und weitflächige Internetpräsenz aufbauen und neue Kunden gewinnen.

In meiner nächsten 9-teiligen Serie “KIS (Keep it simple) Online Marketing” stelle ich vor wie man mit einfachen Mitteln und wenig Budget sich einen guten Platz im Internet sichert und somit auch lokale Kunden anspricht.

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Verfasst am Dienstag, 1. September 2009

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KIS “Keep it simple” Marketing für Kleinunternehmer

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

„Keep it simple“ bedeutet, dass man sich strikt an das Prinzip hält, dass man nur das Nötigste und Einfachste vornimmt, um einen bestimmten Erfolg zu erzielen. Die Strukturen und Möglichkeiten im Internet sind sehr komplex und teilweise auch unüberschaubar geworden. Aus diesem Grunde gibt es viele Dienstleister, die sich z.B.  mit der Optimierung von Internetauftritten für Suchmaschinen (SEO) ein Tätigkeitsfeld geschaffen haben. Oft sind die Analysen der Experten sehr teuer und bringen manchmal auch nicht den gewünschten Erfolg den der Auftraggeber erwartet hat.


Kleinere Unternehmen haben auch oft nicht das nötige Geld und die Zeit komplexe Marketingprojekte durchzuführen. Bevor man zu einem externen Dienstleister greift sollte sich ein Kleinunternehmer bzw. Kleingewerbetreibender auf die notwendigsten Mittel berufen. Deswegen sollte das simple Marketing, welches auch oft als Smart-Marketing bezeichnet wird, einfach und zielgerichtet sein. Jede Marketingmaßnahme im Internet muss daher mit geringen Mitteln den entsprechenden Erfolg bringen. Bevor ich jedoch in den kommenden Wochen einige simple Tricks zeige, wie Sie im Internet bekannter werden und somit auch Ihren Bekanntheitsgrad in der eigenen Stadt steigern, sollte Sie unbedingt eine wesentliche Vorarbeit leisten. Diese liegt darin Ihre Zielgruppe zu definieren. Machen Sie sich Gedanken, wen Sie überhaupt ansprechen wollen. Schauen Sie sich an, was Ihre Zielgruppe im Internet macht. Finden Sie z.B. Ihre Zielgruppe in bestimmten Foren oder Communities? Hat Ihre Zielgruppe offene Wünsche, die nicht erfüllt werden? Wie spricht die Konkurrenz die Zielgruppe an? Kommen gewisse Maßnahmen gut an? Hiermit können Sie eine erste Einschätzung bekommen, welche Maßnahme den größtmöglichen Erfolg bringt. Nutzen Sie also Suchmaschinen wie google um nach Schlagwörtern die Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt betreffen ausfindig zu machen um zum einem mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren und zum anderen auch erfolgreiche Konkurrenten zu analysieren.

Hier die folgenden Themen, die uns in den nächsten Tagen/Wochen erwarten:

KIS – Die Basis im Internet
KIS – Suchmaschinenmarketing
KIS – Onlinewerbung
KIS – E-Mail-Marketing
KIS – Die Presse als Medium
KIS – Weblogs bringen Erfolg
KIS – Experten und Soziale Netzwerke
KIS – Zwitschern wie ein Vogel


Beispiel aus der Praxis:
Der Copy-Shop-Betreiber Hubert S. hat ein Gespräch mit Sven K. gehabt, der ihn darauf aufmerksam gemacht hat, dass es er sein Geschäft und damit auch seine Dienstleistung im Internet nicht gefunden hat. Dies hat Hubert S. stutzig gemacht. Ihm ist ein Auftrag durch die Lappen gegangen und wer weiß, wie oft dies passiert ist. Er versucht daher seine Internetpräsenz zu steigern und somit auch online Kunden anzusprechen, damit sie auf seine Dienstleistung in der Stadt Hamburg aufmerksam werden. Hubert S. möchte daher mehr über sein Umfeld erfahren. Er ruft die Suchmaschine www.google.de auf und gibt einige Schlagwörter ein, die ihm zu seiner Dienstleistung einfallen: Plakate, Vervielfältigungen, Printmedien, Drucke, Plakatwerbung… Er findet einige Konkurrenten auch in seiner Stadt und analysiert, wo sich evtl. Lücken im Angebot finden oder was er besser machen könnte. Weiterhin erfährt Hubert S. von Sven K., dass sich viele seiner Studienkollegen in der Community www.meinvz.de befinden und hier über Projekte diskutieren. Hubert S. hat nun eine erste Einschätzung bekommen, wie seine Konkurrenz arbeitet und wo er seine Zielgruppe antrifft.

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Verfasst am Mittwoch, 9. September 2009

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KIS – Die Basis im Internet

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 3 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

Der Internetauftritt ist die Basis des Online-Marketings und damit auch für Kleinunternehmen und Anbieter von lokalen Dienstleistungen auch für lokales Marketing ein wichtiges Instrument. Ein Internetauftritt einer Unternehmung gehört heute zum guten Ton und ist die Visitenkarte des Unternehmens. Viele Selbständige werden geschult, dass der Ersteindruck das wichtigste Merkmal ist um das ein Kunde überhaupt zu einer positiven Gesprächsaufnahme bereit ist. Nicht anders verhält es sich bei einem Internetauftritt. Ein ansprechender Internetauftritt lädt zu einem weiteren Verweilen auf der Seite sowie einer ersten Kontaktaufnahme ein. Gerade Kleinunternehmer oder Anbieter von lokalen Dienstleistungen legen nicht immer großen Wert auf ihre Internetpräsenz. Es gibt Anbieter die keinen Internetauftritt haben, andere wiederum haben einen faden und langweiligen Auftritt und wundern sich, warum Kunden kaum über den Onlineweg zu ihnen finden. Zu den klassischen Werbemitteln wie Flyer und Zeitungsanzeigen zählt die eigene Webpräsenz zu einem der meist genutzten Medien um auch über lokale Angebote eine ersten Eindruck zu erlangen.


Eine gute Plattform kann bereits mit wenig Budget erstellt werden. Je nach Funktionsumfang und Designanforderungen kann eine gute Internetpräsenz zwischen 150 und 500 Euro kosten. Eine Investition, die sich auf alle Fälle lohnt. Auch in Eigenregie lässt sich das Notwendigste erstellen. Dies erfordert aber grundlegendes Know-How und bindet wiederum Zeit. Schauen Sie sich im Bekannten- oder Verwandtenkreis um. Gibt es vielleicht eine Person in Ihrem näheren Umfeld, die sich mit Erstellung von Internetauftritten auskennt? Auch Studenten oder Entwickler aus der Nähe bieten oft gute Konditionen zur Erstellung einer Internetpräsenz. Lassen Sie sich Referenzprojekte zeigen um einen Eindruck über den Webentwickler zu bekommen. Mehrfach wird auch das Portal machdudas.de genutzt um Webentwickler ausfindig zu machen. Hier stellt man einen Projektauftrag ein auf den sich verschiedene Entwickler mit Angeboten melden. Über das Profil kann man bereits ersehen, ob der Entwickler in der Vergangenheit gute Arbeiten geleistet hat oder auch nicht.

Ich rate meinen Kunden immer zu einem Einsatz eines Content Management Systems (CMS) wie z.B. Drupal, Joomla oder Wordpress. Diese lassen sich bei guter Konfiguration vom Endanwender einfacher nutzen, da Inhalt und Programmcode voneinander getrennt sind. So lassen sich im Nachhinein auch Layout und Strukturen einfacher anpassen. Ich persönlich rate immer zu einer kommunkationsfreundlichen und einfach strukturierten Internetpräsenz aus statischen und dynamischen Seiten, die sich mit dem Werkzeug Wordpress als Blog schön umsetzen lassen.

Bevor man sich jedoch für ein Werkzeug entscheiden und mit der Projektumsetzung begonnen werden kann ist es wichtig, die Ziele Ihrer Internetpräsenz zu definieren, damit man diese mit einem Entwickler erörtern kann. Dies sind die wichtigsten Merkmale:


Zweck des Internetauftritts
Neben der eigentlichen Präsenz im Internet verfolgen Sie vielleicht noch weitere Ziele, die Sie mit dem Internetauftritt in Verbindung bringen. Z.B. könnte es sich hier um eine Einbindung eines Webshops für ebooks oder Ihrer Produkte handeln. Was versuchen Sie also mit Ihrem Internetauftritt zu erreichen?

Zielgruppe
Wie in dem vorherigen Bericht bereits erwähnt sollten Sie Ihre Zielgruppe kennen. Vielleicht benötigt ihre Zielgruppe gewissen Funktionen oder Inhalte, die anderen Konkurrenten nicht bieten. Sie sollten diese Lücken füllen und in Ihrer Planung einfließen lassen. Aber denken Sie daran, dass die ersten Schritte nur die grundlegendsten Anforderungen betreffen sollten, da wir es vorerst einfach haben wollen „Keep it simple“. Umfassende Funktionalität kann man zu einem späteren Zeitpunkt immer noch einfließen lassen.

Inhalte
Neue Informationen sind der Grund des Besuchs Ihrer Kunden auf Ihrer Internetseite. Daher ist der Inhalt Ihrer Webpräsenz das wichtigste Element. Sie können einen Auftritt mit einem Superdesign und perfekt abgestimmter Funktionalität haben. Wenn Sie keine Inhalte, also keinen Mehrwert für Ihren Kunden haben,  bleiben die Besucher aus. Machen Sie sich also Gedanken, welche Informationen für Ihre Kunden wichtig sind und wie Sie diese Inhalte mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen verbinden wollen. Auch Videos sind als Inhalte gerne gesehen. Sie können eigene Videos oder Videos von youtube in Ihrem Internetauftritt integrieren.

Produktverkauf
Möchten Sie Produkte online verkaufen, so sollten Sie sich Gedanken über einen Webshop machen. Über einen erfolgreichen Webshop habe ich bereits in diesem Artikel „Webshops – Regeln zum Erfolg“ geschrieben. Ein Webshop lässt sich z.B. über Fertiglösungen wie z.B. bei Strato oder 1&1 einbinden oder durch Plugins der CMS-Software selbst erstellen.

Übersichtlichkeit und einfache Strukturen
Ihr Auftritt muß vor allem übersichtlich und einfach gegliedert sein. Sind alle wichtigen Inhalte gut zu erreichen? Komme ich über einen einfachen Weg zur Startseite zurück? Gibt es „Sackgassen“? Ist die Navigation einfach gegliedert und sofort einsehbar? Ist die Kontaktaufnahme über wenige Schritte möglich? Versetzen Sie sich in die Rolle des Kunden. Ein guter Entwickler wird aber auf diese Merkmale achten und sie mit Ihnen besprechen.

Lockere Darstellung
Das Design Ihres Auftritts sollte auf jeden Fall einen freundlichen Farbton haben. Auftritte mit dunklen Farben laden nicht zu einer längeren Verweildauer ein. Auch grelle nicht abgestimmte Farben sind kein Vorteil für Ihre Internetpräsenz. Die Farben müssen aufeinander abgestimmt sein. Der Auftritt sollte hell und freundlich erscheinen.  Lockeren Sie die Inhalte mit Bilder auf. Achten Sie hier unbedingt auf die Lizenzbedingungen von Bildern, da Sie ansonsten eine Urheberrechtsverletzung begehen. Sehr gute Bilder erhält man auf den Portalen Fotolia, flickr und der google Bildersuche (erweiterte Bildsuche für Lizenzabfrage).

Häufigkeit der Aktualisierungen und Bekanntmachungen
Erstellen Sie einen Zeitplan, wann Sie Inhalte und Neuigkeiten hinzufügen. Ein Auftritt der schon längere Zeit keinen neuen Input erhalten hat gilt als unattraktiv und wird nicht mehr besucht. Sie sollten daher schon regelmäßig neue Inhalte hinzufügen. Wollen Sie die Kunden darüber informieren, dass neue Inhalte eingestellt wurden, sollten Sie auf jeden Fall eine Eintragung zu einem Newsletter oder eine Anmeldung zu einem RSS-Feed in Erwägung ermöglichen. Während ein Newsletter quasi wie ein eMail-Verteiler funktioniert und die Kunden sich mit Ihrer eMail-Adresse anmelden wird bei einem RSS-Feed die Inhalte Ihrer Internetseite in einem News-Reader angezeigt. Ein Beispiel für einen RSS-Feed sehen Sie rechts in meinem Auftritt. Ich benutze den Dienst von Feedburner. Der RSS-Feed ist sehr einfach anzulegen und zu konfigurieren.

Rechtssicherheit
Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Internetauftritt keine Rechtsverstöße eingehen. Sie sollten nur zulässige Bilder in Ihren Berichten verwenden und keine Urheberrechtsverletzung eingehen. Auch ein vollständiges Impressum schützt Sie vor einer Abmahnung. Eine gute Anleitung zu einem rechtssicheren Impressum mit einem Impressum-Assistenten erhält man z.B. auf Net & Law. Eine gute FAQ zu einem rechtssicheren Impressum findet man auf den Seiten der Härting Rechtsanwälte.

Funktionalität
Auch bezogen auf Punkt c) sollten Sie im ersten Schritt nur grundlegende und leicht integrierbare Funktionalitäten verwenden. Stellen Sie sich daher die Frage, ob Sie unbedingt eine Online-Beratung oder ein Forum benötigen. Vielleicht genügt auch für den ersten Schritt ein einfaches Kontaktformular um einen Support anzubieten. Inhalt geht vor Funktionalität und erst wenn der Inhalt stimmt, kann man sich Gedanken über weitere Funktionen im Internetauftritt machen.

Kontaktinformationen
Kontaktinformationen sollten bereits auf der Startseite ersichtlich sein. Darunter verstehe ich einen Zugang zu einem Kontaktformular und einer eMail-Adresse. Wenn Sie in einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder myspace angemeldet sind sollten Sie auf jeden Fall auch hier eine Verlinkung zu Ihren Kontakten vornehmen. Warum soziale Netzwerke für Kundengewinnung wichtig sind werde ich zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Serie erläutern.

Dokumente
Wollen Sie Ihre Kunden z.B. Dokumente zur Verfügung stellen, so sollten Sie auf ein gängiges Format setzen. Haben Sie z.B. eine Anleitung im Word 2007-Format bereitgestellt, so werden es vermutlich nicht alle Kunden lesen können. Wandeln Sie daher solche Formate besser in pdf-Dokumente um, die Sie als ebook zur Verfügung stellen. Ein Werkzeug um z.B. Word-Dokumente in pdf-Formate umzuwandeln ist FreePDF.

Der Webhosting-Anbieter
Haben Sie bisher noch keine Internetpräsenz gehabt stellt sich auch die Frage, wo dieser Auftritt liegen soll, also auf welchem Server er gehostet wird. Es gibt sehr viele Webhoster auf dem Markt, die mit umfassenden Bundles für die eigene Internetpräsenz werben. Sofort einen eigenen Server zu mieten halte ich für sehr übertrieben. Es reicht ein gut ausgestattetes Business-Bundle, welches schon für wenige Euros im Monat erhältlich ist.  Mein Favorit ist derzeit Host-Europe mit den ich sehr gute Erfahrungen habe.

Mehrbenutzersystem
Müssen mehrere Benutzer verschiedene Bereiche auf Ihrer Seite bearbeiten sollten Sie sich Gedanken über eine Benutzer- und Berechtigungskonzept machen. CMS-System wie z.B. Drupal, Joomla oder Wordpress bieten von Haus aus Funktionen für ein Berechtigungsmodell.

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Verfasst am Dienstag, 15. September 2009

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KIS – Suchmaschinenmarketing

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 4 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

Ist Ihre Internetpräsenz fertiggestellt, sollten Sie erste Maßnahmen ergreifen, damit Ihr Bekanntheitsgrad wächst. Auch hier schauen wir uns vorerst nur die grundlegenden Schritte an, um den Ablauf weiter simpel zu halten. Wir werden uns jetzt also nicht mit einem komplexen SEO-Modell (Search Engine Optimization/Suchmaschinenoptimierung) beschäftigen.

Experten sind der Ansicht, dass ein Benutzer z.B. der Suchmaschine google nach der Ergebnisanzeige seines Suchwortes im Durchschnitt gerade mal die ersten vier Seiten durchstöbert. Das wären also die ersten 40 Ergebnisse der Suche. Ein Ziel unter die Top-20 zu kommen – also auf den ersten beiden Ergebnisseiten von google – wäre da schon ein hervorragendes Ergebnis. Bevor man sich jedoch in eine zeitintensive und komplexe SEO-Analyse einarbeitet oder ein Dienstleistungsunternehmen beauftragt kann man bereits selbst die Grundlage einer optimalen suchmaschinenfreundlichen Seite mit wenigen Handgriffen erstellen.


1. Die Metainformationen
Suchmaschinen durchstöbern das Netz nach Informationen und saugen sämtliche Inhalte auf. Jedoch gibt es hier verschiedene Stufen, die sehr erfolgsversprechend sind. Ein grundlegendes Element für Suchmaschineninformationen sind die Metainformationen im  Kopfbereich, dem sog. Header, Ihrer Seite. Rufen Sie Ihren Internetauftritt auf und lassen Sie sich die Seiteninformationen mit dem Browser Firefox anzeigen. Hier werden Informationen wie Title, Description oder Keywords gelistet. Diese Informationen stehen im sogenannten Header-Bereich (<header>…</header>) Ihres Internetauftritts. Meistens sind dies Informationen in einer index.htm oder in einer header.htm bzw. header.php gespeichert. Diese Informationen können über einen herkömmlichen Editor bearbeitet werden.

Das sogenannte Title-Tag <title></title> sollte eine kurze Information Ihrer Internetpräsenz enthalten. Die Länge sollte ca. zwischen 40 und 65 Zeichen betragen und wichtige Stichworte enthalten. Im Beispiel unseres Copy-Shop-Besitzer aus Hamburg wäre z.B.

<title>„CopyShop Hubertus – Hamburger Experte für Printmedien“</title>

ein geeigneter title.
Die Description ist eine Beschreibung Ihrer Internetpräsenz. Sie kann ein wenig ausführlicher sein. Zwei bis drei kurze Sätze zur Beschreibung Ihrer Dienstleistung.

<meta content=”Der Expertenshop für Printmedien in Hamburg. Dienstleistung für Schul- und Werbeprojekte.”>


Die Keywords sind Schlüsselwörter für die Suchmaschine. Hier können Sie durch Kommata voneinander getrennt mehrere Schlüsselwörter zur Beschreibung Ihrer Dienstleistung eintragen. Fallen Ihnen im Nachhinein noch weitere Schlüsselwörter ein so können Sie diese natürlich auch nachpflegen. Auch in diesem Zusammenhang kann eine Konkurrenzanalyse sehr wichtig sein. Es ist nicht verboten, sich die Seiteninformationen der Konkurrenzseiten anzuschauen und ggfls. Schlagwörter zu verwenden bzw. sinnvolle ergänzende Suchwörter zu ermitteln. Nur geschützte Bezeichnungen wie z.B. Markennamen sollten Sie nicht verwenden, da es ansonsten zu rechtlichen Schwierigkeiten kommt. Vielleicht finden Sie ja ein Schlüsselwort welches von Ihrer Konkurrenz derzeit nicht benutzt wird. Es ist fast unmöglich bei den grundlegenden Keywords wie z.B. „Printmedien“ eine Top-Platzierung zu bekommen. Sie sollten daher zielführende Suchwörter wie z.B. „Printmedien Hamburg“ verwenden um erfolgreicher zu sein. Fallen Ihnen keine Keywords ein und suchen Sie nach sinnvollen Ergänzungen sollten Sie eine Keyword-Datenbank zu Rate ziehen. Eine gute Datenbank finden Sie z.B. bei http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php.

<meta content=”Printmedien Hamburg, Gestaltung, Werbeprojekt, Schulprojekte, …”>


2. Der Aufbau und der Inhalt der Seite
Suchmaschinen durchforsten nicht nur URL-Adressen und Metainformationen sondern auch Inhalte. Diese haben auch einen sehr hohen Stellenwert. Der im neudeutschen verwendete Begriff „content“ ist also ein wichtiges Mittel für die Suchmaschinenplatzierung. Aktuelle und neue Informationen können dafür sorgen, dass Ihre Webpräsenz für Suchmaschinen sehr interessant wird. Versuchen Sie also in Ihren Texten unter Berücksichtigung der Lesbarkeit des Inhaltes weitere Schlagwörter wie z.B. aktuelle Trendbegriffe zu verwenden. Bringen Sie diese in den Text mitunter. Experten sprechen davon, eine hohe Keyword-Density (Schlüsselwortdichte) zu erreichen um das die Seite besser gefunden wird.
Ein weiterer wichtiger Punkt, damit Suchmaschinen Ihre Inhalte „aufsaugen“ können, ist der suchmaschinenfreundliche Aufbau Ihrer Internetseite. Benutzen Sie keine Aufteilung Ihres Internetauftrittes in sogenannten Frames. Dies ist heute ein „NoGo“. Weiterhin sollten Tabellen und Flashprogrammierung bei wichtigen Informationen keine Verwendung finden. Der Internetauftritt sollte sich lieber auf HTML, XML, PHP und CSS-Layouts beschränken um suchmaschinenfreundliche Inhalte zu produzieren. Extrem wichtig ist es auch, dass die URLs zu den verschiedenen Inhalten Ihrer Seite eine sprechende Aussage haben. www.printmedien-hubertus.de/46.htm ist nicht so sprechend wie www.printmedien-hubertus.de/projektbetreuung.htm . Achten Sie auf diese Merkmale, gerade bei CMS-Systemen und erkundigen Sie sich über erforderliche Plugins (Werkzeuge für CMS-Systeme) zur besseren Lesbarkeit Ihrer URLs.


3. Bekanntheitsgrad über Verlinkungen
Umso größer die Präsenz umso mehr Leute werden auf Ihre Dienstleistung bzw. Ihre Produkte aufmerksam. Es ist daher sehr wichtig im Gespräch zu bleiben. Was im täglichen Offline-Business gang und gebe ist, ist auch im Internet ein wichtiger Faktor. Man spricht im Online-Marketing von der sogenannten Link-Popularität bzw. dem PageRank. Ihre Internetadresse sollte also auf möglich vielen Internetseiten verlinkt sein. Dies erreichen Sie z.B. indem Sie Ihren Link mit anderen Anbietern tauschen. Auch wenn Sie in Foren auftreten sollen Sie – wenn erlaubt – immer Ihre Internetadresse mit angeben. Dies gilt natürlich auch für soziale Netzwerke wie z.B. Facebook. Tragen Sie Ihre Internetseite in verschiedenen Verzeichnissen ein. Kommentieren Sie z.B. fremde Artikel in Blogs, so dass Sie als Experte erscheinen und verlinken Sie zu Ihrer Internetseite. Sollten Sie einen Blog als Geschäftsseite betreiben können Sie sich auch in spezielle Blogverzeichnisse eintragen. Umso mehr Präsenz, umso schneller finden die Kunden Ihre Seite, da natürlich auch andere Seiten von den Suchmaschinen gescannt werden.

Eine Auflistung von Webkatalogen und Webverzeichnissen mit Angabe des PageRanks können Sie z.B. auf dieser Seite finden http://www.konzept-welt.de/webkatalog.html.

Hier ist eine Liste von Blog-Verzeichnissen, mit denen Sie Ihren Blog bekannter machen können:

4. Eintragungen in Suchmaschinen
Wenn Sie die oberen Maßnahmen bereits vorgenommen haben, sollten die Suchmaschinen schon auf Sie aufmerksam geworden sein. Sie sollten dennoch manuell dafür sorgen, sich in den wichtigsten deutschen Suchmaschinen einzutragen. Kleinere Suchmaschinen nutzen meist die Inhalte der größeren Suchmaschinen. Die Eintragungen sollten Sie auf jeden Fall bei folgenden Suchmaschinen vornehmen:

Google – http://www.google.de/addurl/

Yahoo – http://siteexplorer.search.yahoo.com/de/free/request

MSN / Bing – http://www.bing.com/?FORM=WSDD2&cc=de

Fireball –  http://www.fireball.de/entwickler.asp

5. Anlegen einer Sitemap
Eine Sitemap (Auflistung Ihrer Webseiteninhalte in hierarchisch strukturieren Stichworten) wird auch gerne von den Suchmaschinen benutzt um Informationen über Ihre Seite zu erhalten. Legen Sie sich also eine verlinkte Schlagwortübersicht an, eine sogenannte Sitemap. Ich empfehle Ihnen die google-Sitemap. Auch hierüber können gute Ergebnisse erreicht werden. Werkzeuge zur Erstellung einer Sitemap können Sie hier finden http://grundlagen-computer.de/blog-tipps/google-sitemap-erstellen-die-5-besten-tools-zur-sitemap-erstellung.


Dies sind die fünf wichtigsten Mittel, die man mit wenig Aufwand selber analysieren und konfigurieren kann. Benutzen Sie ein CMS-System wie z.B. Drupal, Joomla oder Wordpress sind diese Systeme schon sehr suchmaschinenfreundlich ausgelegt. Um weitere Optimierungen vorzunehmen können Sie z.B. auf Plugins der jeweiligen CMS-Systeme zurückgreifen. Informieren Sie sich über SEO-Plugins für Joomla, Drupal oder Wordpress auf den jeweilen Plugin-Seiten.

Um die Ergebnisse zu sehen wie Ihr Internetauftritt in den Suchmaschinen platziert ist sollten Sie bei www.rankingcheck.de einen Blick riskieren. Auch ein Konto bei google könnte hier sehr wertvoll sein. Sie haben hier die Möglichkeiten z.B. über eine Webseitenanalyse und den kostenlosen Webmastertools wichtige Merkmale abzufragen. Hier der Link zur google-Anmeldung https://www.google.com/accounts/NewAccount .

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Verfasst am Sonntag, 11. Oktober 2009

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KIS – Onlinewerbung

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 5 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

Onlinewerbung für lokal werbende Kleinunternehmer könnte ein teures Vorhaben sein und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zum gewünschten Erfolg führen. Hier entstehen z.B. Kosten für Erstellung von Banner und für das Mieten einer Werbefläche auf fremden Internetseiten. Oft kann man den Erfolg kaum nachvollziehen. Auch der Einsatz von Google Adwords ist für einen lokal werbenden Kleinunternehmer keine geeignete Maßnahme. Sie sollten daher den Punkt Onlinewerbung genau durchdenken und feststellen ob sich ein Einsatz lohnen würde. Vielmehr sollten Sie die Hinweise zur Bekanntmachung Ihrer Internetpräsenz im Artikel “KIS – Suchmaschinenmarketing” befolgen.



Eine weitere einfache und in der Regel kostenlose Maßnahme ist der Linktausch mit anderen Internetseiten und Blogs. Hierbei wird die Adresse Ihrer Internetseite – evtl. sogar mit einer kleinen Beschreibung Ihres Angebots – auf einer fremden Internetseite gelistet. Im Gegenzug dazu erstellen Sie einen Link zur Seite Ihres Tauschpartners. Hierdurch erreichen Sie einen höheren PageRank und somit einen höheren Bekanntheitsgrad. Der Linktausch sollte hierbei zielgerichtet und somit erfolgsorientiert sein. Suchen Sie daher im Internet nach geeigneten Partnerseiten deren Link auch zu Ihrer Seite passen würde. Es sollte sich dabei um thematisch gleiche Links handeln, damit Ihre Internetseite authentisch bleibt und nicht wie eine wilde Linksammlung aussieht. Auch Seitenbetreiber die lokal in Ihrer Nähe sind, gelten als potentielle Tauschpartner.

!– affiliwelt.net AdCode –>


Schätzen Sie vor Kontaktaufnahme die Vertrauenswürdigkeit und den evtl. Wert des Tauschpartners ein. Sind z.B. schon einige Linkpartner vorhanden? Wie sind die Links platziert? Lässt sich die Seite über Suchmaschinen lokalisieren? Sie würden sich ärgern, wenn Sie erst später feststellen, dass die Seite Ihres Tauschpartners von Suchmaschinen ausgeschlossen wurde oder der Inhalt der Partnerseite sich zu Ihrem Nachteil ändert.

Hier einige nützliche Links zur Prüfung Ihrer Partnerseite:

Prüfung der Backlinks – www.domains-pop.com

Prüfung des Rankings – www.ranking-check.de

Linkprüfungen (Bekanntheit, Link-Preis) – www.linkvendor.com

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Verfasst am Mittwoch, 28. Oktober 2009

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KIS – E-Mail-Marketing

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 6 von 10 in der Serie KIS Online Marketing
Die Kommunikation mit den Kunden ist für den Kleinunternehmer genauso wichtig wie für große Unternehmen. Die herkömmlichen Angebote über Servicetelefonnummern und einer Internetseite sind meist nicht ausreichend genug. Auch die Werbung über Printmedien muss in der heutigen Zeit mit neuen modernen Kommunikationswegen ergänzt werden . Das E-Mail-Marketing gewinnt daher immer mehr Bedeutung. Der Einsatz  von Marketingmaßnahmen über einen Newsletter-Versand ist daher auch für Kleinunternehmer empfehlenswert. Auch in diesem Bericht wird auf die einfachsten und kostengünstigsten Maßnahmen für Kleinunternehmer und Anbieter lokaler    Dienstleistungen eingegangen.
Ziel eines Newsletters
Die Ziele einer Newsletterkampagne sollten vor Einsatz der Marketingmaßnahme festgesetzt werden. Newsletter sind ein erfolgreiches Instrument zur Neukundengewinnung aber auch zur  Kundenbindung.  Auch für Werbetreibende mit lokalen Marketingzielen ist der elektronische Versand von Informationen und Werbung genauso wichtig wie die Verteilung von Printmedien (Flyer, Poster, Briefe…). Neben der Bekanntmachung von Unternehmen und Marken erreicht man über den Newsletter-Versand einen einfachen und schnellen Informationskanal für Produkt- und Dienstleistungsvorstellungen, was somit wieder der Verkaufsförderung dient.  Durch die Analysefunktionen der elektronischen Verteilung, die jedes gute Newsletter-System aufweisen sollte, ist es sehr schnell möglich eine Markt- und Produktforschung vorzunehmen. Die Erfolge  von Produkteinführungen lassen sich anhand dieser Statistiken messen und in die allgemeine Marktforschung übernehmen. Auch im Supportbereich können Newsletter eine sinnvolle Ergänzung sein. Ermitteln Sie für den Einsatz einer solchen Kampagne daher vorab die Ziele, die Sie mit dem Einsatz eines Newsletters erreichen wollen.

Die Erfolge eines Newsletter-Einsatzes liegen oft höher als bei herkömmlichen Printmedien. Dies liegt mitunter daran, dass die Kunden vorab einer Informationsübersendung zugestimmt haben und somit offener für diesen Informationskanal sind. Sie wissen also, mein Kunde ist bereits an Übersendung von Informationen und Werbung interessiert. Über 50 % der Empfänger öffnen daher einen Newsletter um die Information zu lesen. Von den Lesern sind 10-20% bereit, weitere Informationen z.B. über einen Link aufzurufen. Auch im Affiliate-Marketing werden Newsletter mit großen Erfolg eingesetzt. Trotz dieser Erfolge ersetzen Newsletter nicht die herkömmlichen Printmedien. Sie sollten jedoch als ergänzende Maßnahme genutzt werden um den Erfolg einer Marketingkampagne zu steigern.

Einsatz eines Newsletters
Vor dem Versand eines Newsletters muss ein Empfänger zugestimmt haben, dass er in den Verteiler aufgenommen werden möchte und einen Newsletter erhalten will. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und kann bei Missachtung gerichtliche Folgen nach sich ziehen. Diese Zustimmung wird meist über eine schriftliche Vereinbarung oder häufiger noch über die eigene Internetseite des Unternehmers erreicht. Im zweiten Fall klickt der Kunde auf einen Link Ihrer Startseite und gelangt zu einem Formular, wo der Aufnahme in den Verteiler zustimmt und seine E-Mail-Adresse einträgt.  Die Aufnahme sollte durch eine Übersendung an die E-Mail-Adresse des Kunden durch diesen  bestätigt werden. Somit sorgen Sie vor, dass nicht ein Missbrauch über fremde E-Mail-Adressen betrieben wird und Sie hinterher den Ärger haben. Die Bestellung eines Newsletters über Ihre Internetseite dient auch vor allem der Neukundengewinnung. Jeder der Ihre Internetseite besucht und Interesse an Ihrem Unternehmen oder Dienstleistung hat wird sich in den Verteiler eintragen.
Der Aufbau eines Newsletters unterscheidet sich gegenüber herkömmlichen Printmedien.Er sollte vor allem kürzer gehalten. Die wichtigen Informationen müssen dem Kunden schnell präsentiert werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Kunde nach den ersten zwei Sätzen die E-Mail schließt und somit der gewünschte Erfolg nicht erreicht wird. Kleine überschaubare Absätze mit einer klaren Gliederung sollten verwendet werden. Dabei sollte die Gestaltung des Textes hell und freundlich sein und mit Bildern aufgelockert werden. Links zu Internetseiten sollten klar erkennbar sein. Sie sollten den Newsletter so gestalten, dass es einen dynamischen und einen fixen Bereich beinhaltet. Der dynamische Bereich sollte die Information bzw. die Produktvorstellung beinhalten und das Hauptaugenmerk des Newsletters sein. Der fixe Bereich sollte im äußeren bzw. unteren Bereich des Newsletters liegen und gleichbleibende Informationen über die Unternehumg oder der Dienstleistung zur Verfügung stellen.
Nutzung eines Providers, einer Software oder Eigenregie
Für eine große Kampagne kann ein Provider eines Newsletter-Systems nützlich sein. Eigene Techniken z.B. über Skripte zu implementieren kann oft ein aufwendiges Vorhaben sein, was ohne technische Kenntnisse nicht möglich ist umzusetzen. Oft wird auch von großen Unternehmen ein Berater in Anspruch genommen, der sich um die Abwicklung, angefangen von der Planung der Kampagne über den Versand des Newsletters bishin zur Analyse des Erfolgs, kümmert. So kann eine solche Kampagne Kosten zwischen 200,00 Euro und 6.000,00 Euro  abhängig von der Anzahl der Adressaten betragen. Ein Kleinunternehmer sollte aber vorab nur einen Provider in Anspruch nehmen um die Kosten möglichst gering zu halten und nach mehreren Erfolgsmessungen weitere Maßnahmen in Erwägung ziehen.


Liste von Software-Anbieter und Newsletter-Provider
Die komplette Abwicklung eines Newsletter-Service kann z.B. über eine eigenständige Software erreicht werden. Aber auch Hosting-Provider wie z.B. Strato oder 1&1 bieten oft einen eigenen Newsletter-Service an. Sprechen Sie mit Ihren Anbieter, ob bereits in Ihrem Webpaket ein solcher Service genutzt werden kann. Anbieter hinsichtlich eines Newsletter-Service gibt es viele, nicht alle eignen sich jedoch für Kleinunternehmer. Aus diesem Grund habe ich hier eine Liste von Softwarehersteller und Providern zusammengestellt, die sich für ein Klein- bis mittelständischen Unternehmen eignen:
eMarketing to date (Hersteller: Data Becker, einmalige Kosten) – zanox
sitepackage:// (Hersteller: webworx, monatliche Kosten)
mailchimp (bis 500 Empfänger und 3000 E-Mails kostenlos) -cj
Supermailer (Hersteller: Mirko Böer, einmalige Kosten)
MailOut (Hersteller: inMedia AG, einmalige Kosten)
NewsLetter Pro (Hersteller: aborange, einmalige Kosten)
1&1 Newsletter Tool (Hersteller: 1&1, Webhostingpaket) – zanox
1blu Newsletter-Tool (im Webhostingpaket) – affilinet
domainfactory Mailman (im Webhostingpaket)
domeus (kostenloser Newsletter-Service)
Liste von Designvorlagen
Hat man einen passenden Dienstleister oder eine Software gefunden so muss man sich in dem nächsten Schritt über das Design Gedanken machen. Rahmenbedingungen zum Design habe ich ja bereits weiter oben beschrieben. Designvorlagen werden bereits durch eine gute Software bzw. Dienstleister zur Verfügung gestellt und benötigen nur geringe Anpassungen. Dennoch sollte das Design zu Ihrer Unternehmenspräsenz passen. Ggfls. Kann es erforderlich sein, einen Designer mit der Erstellung eines Musters zu beauftragen. Als Anreiz habe ich hier ein paar Links  zu kostenlosen Designvorlagen zusammengetragen:
Freie Vorlagen von MailChimp
23 freie Vorlagen von Cakemail
30 freie Templates von Campaignmonitor
10 freie Templates von Lyrics
Analyse einer Newsletter-Kampagne
Bei der Auswahl des Werkzeuges sollten Sie auf alle Fälle darauf achten, dass Analysefunktionen vorhanden sind. Dabei sollten mit Hilfe des Werkzeugs folgende Fragen beantwortet werden können:
Wie viele Empfänger haben den Newsletter erhalten?
Wie viele Empfänger haben den Newsletter geöffnet?
Sind Produkt- oder Informationslinks aufgerufen worden?
Ist ein direkter Produktkauf getätigt worden?
Weitere Informationen
Das Thema E-Mail-Marketing ist ein sehr weitreichendes und komplexes Thema, so dass man einen eigenen Blog allein über dieses Thema führen könnte. Sollte Sie dieser Artikel neugierig gemacht haben und Sie weiterführende Informationen benötigen, empfehle ich die Blogs EMail Marketing Blog  von Nico Zorn und EMail Marketing Tipps von Rene Kulka. Diese Blogs beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit dem Thema E-Mail-Marketing und geben ausführliche Informationen über Techniken und Möglichkeiten des E-Mail-Marketings.

Die Kommunikation mit den Kunden ist für den Kleinunternehmer genauso wichtig wie für große Unternehmen. Die herkömmlichen Angebote über Servicetelefonnummern und einer Internetseite sind meist nicht ausreichend genug. Auch die Werbung über Printmedien muss in der heutigen Zeit mit neuen modernen Kommunikationswegen ergänzt werden . Das E-Mail-Marketing gewinnt daher immer mehr Bedeutung. Der Einsatz  von Marketingmaßnahmen über einen Newsletter-Versand ist daher auch für Kleinunternehmer empfehlenswert. Auch in diesem Bericht wird auf die einfachsten und kostengünstigsten Maßnahmen für Kleinunternehmer und Anbieter lokaler  Dienstleistungen eingegangen.

1&1 Webhosting

Ziele eines Newsletters

Die Ziele einer Newsletterkampagne sollten vor Einsatz der Marketingmaßnahme festgesetzt werden. Newsletter sind ein erfolgreiches Instrument zur Neukundengewinnung aber auch zur  Kundenbindung.  Auch für Werbetreibende mit lokalen Marketingzielen ist der elektronische Versand von Informationen und Werbung genauso wichtig wie die Verteilung von Printmedien (Flyer, Poster, Briefe…). Neben der Bekanntmachung von Unternehmen und Marken erreicht man über den Newsletter-Versand einen einfachen und schnellen Informationskanal für Produkt- und Dienstleistungsvorstellungen, was somit wieder der Verkaufsförderung dient.  Durch die Analysefunktionen der elektronischen Verteilung, die jedes gute Newsletter-System aufweisen sollte, ist es sehr schnell möglich eine Markt- und Produktforschung vorzunehmen. Die Erfolge  von Produkteinführungen lassen sich anhand dieser Statistiken messen und in die allgemeine Marktforschung übernehmen. Auch im Supportbereich können Newsletter eine sinnvolle Ergänzung sein. Ermitteln Sie für den Einsatz einer solchen Kampagne daher vorab die Ziele, die Sie mit dem Einsatz eines Newsletters erreichen wollen.

Erfolge einer Newsletter-Kampagne

Die Erfolge eines Newsletter-Einsatzes liegen oft höher als bei herkömmlichen Printmedien. Dies liegt mitunter daran, dass die Kunden vorab einer Informationsübersendung zugestimmt haben und somit offener für diesen Informationskanal sind. Sie wissen also, mein Kunde ist bereits an eine Übersendung von Informationen und Werbung interessiert. Über 50 % der Empfänger öffnen daher einen Newsletter um die Information zu lesen. Von den Lesern sind 10-20% bereit, weitere Informationen z.B. über einen Link aufzurufen. Auch im Affiliate-Marketing werden Newsletter mit großen Erfolg eingesetzt. Trotz dieser Erfolge ersetzen Newsletter nicht die herkömmlichen Printmedien. Sie sollten jedoch als ergänzende Maßnahme genutzt werden um den Erfolg einer Marketingkampagne zu steigern.

Einsatz eines Newsletters

Vor dem Versand eines Newsletters muss ein Empfänger zugestimmt haben, dass er in den Verteiler aufgenommen werden möchte und einen Newsletter erhalten will. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und kann bei Missachtung gerichtliche Folgen nach sich ziehen. Diese Zustimmung wird meist über eine schriftliche Vereinbarung oder häufiger noch über die eigene Internetseite des Unternehmers erreicht. Im zweiten Fall klickt der Kunde auf einen Link Ihrer Startseite und gelangt zu einem Formular, wo der Aufnahme in den Verteiler zustimmt und seine E-Mail-Adresse einträgt.  Die Aufnahme sollte durch eine Übersendung an die E-Mail-Adresse des Kunden durch diesen  bestätigt werden. Somit sorgen Sie vor, dass nicht ein Missbrauch über fremde E-Mail-Adressen betrieben wird und Sie hinterher den Ärger haben. Die Bestellung eines Newsletters über Ihre Internetseite dient auch vor allem der Neukundengewinnung. Jeder der Ihre Internetseite besucht und Interesse an Ihrem Unternehmen oder Dienstleistung hat wird sich in den Verteiler eintragen.

Der Aufbau eines Newsletters unterscheidet sich gegenüber herkömmlichen Printmedien.Er sollte vor allem kürzer gehalten werden. Die wichtigen Informationen müssen dem Kunden schnell zugänglich sein, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Kunde nach den ersten zwei Sätzen die E-Mail wieder schließt und somit der gewünschte Erfolg nicht erreicht wird. Kleine überschaubare Absätze mit einer klaren Gliederung sollten verwendet werden. Dabei sollte die Gestaltung des Textes hell und freundlich sein und mit Bildern aufgelockert werden. Links zu Internetseiten sollten klar erkennbar sein. Sie sollten den Newsletter so gestalten, dass es einen dynamischen und einen fixen Bereich beinhaltet. Der dynamische Bereich sollte die Information bzw. die Produktvorstellung beinhalten und das Hauptaugenmerk des Newsletters sein. Der fixe Bereich sollte im äußeren bzw. unteren Bereich des Newsletters liegen und gleichbleibende Informationen über die Unternehumg oder der Dienstleistung zur Verfügung stellen.

Nutzung eines Providers, einer Software oder Eigenregie

Für eine große Kampagne kann ein Provider eines Newsletter-Systems nützlich sein. Eigene Techniken z.B. über Skripte zu implementieren kann oft ein aufwendiges Vorhaben sein, was ohne technische Kenntnisse nicht möglich ist umzusetzen. Oft wird auch von großen Unternehmen ein Berater in Anspruch genommen, der sich um die Abwicklung, angefangen von der Planung der Kampagne über den Versand des Newsletters bishin zur Analyse des Erfolgs, kümmert. So kann eine solche Kampagne Kosten zwischen 200,00 Euro und 6.000,00 Euro  abhängig von der Anzahl der Adressaten betragen. Ein Kleinunternehmer sollte aber vorab nur einen Provider in Anspruch nehmen um die Kosten möglichst gering zu halten und nach mehreren Erfolgsmessungen weitere Maßnahmen in Erwägung ziehen.

Liste von Software-Anbieter und Newsletter-Provider

Die komplette Abwicklung eines Newsletter-Service kann z.B. über eine eigenständige Software erreicht werden. Aber auch Hosting-Provider wie z.B. Strato oder 1&1 bieten oft einen eigenen Newsletter-Service an. Sprechen Sie mit Ihren Anbieter, ob bereits in Ihrem Webpaket ein solcher Service genutzt werden kann. Anbieter hinsichtlich eines Newsletter-Services gibt es viele, nicht alle eignen sich jedoch für Kleinunternehmer. Aus diesem Grund habe ich hier eine Liste von Softwarehersteller und Providern zusammengestellt, die sich für ein Klein- bis mittelständischen Unternehmen eignen:

eMarketing to date (Hersteller: Data Becker, einmalige Kosten)

sitepackage:// (Hersteller: webworx, monatliche Kosten)

mailchimp (bis 500 Empfänger und 3000 E-Mails kostenlos)

Supermailer (Hersteller: Mirko Böer, einmalige Kosten)

MailOut (Hersteller: inMedia AG, einmalige Kosten)

NewsLetter Pro (Hersteller: aborange, einmalige Kosten)

1&1 Newsletter Tool (Hersteller: 1&1, Webhostingpaket)

1blu Newsletter-Tool (im Webhostingpaket)

domainfactory Mailman (im Webhostingpaket)

domeus (kostenloser Newsletter-Service)

Liste von Designvorlagen

Hat man einen passenden Dienstleister oder eine Software gefunden so muss man sich in dem nächsten Schritt über das Design Gedanken machen. Rahmenbedingungen zum Design habe ich ja bereits weiter oben beschrieben. Designvorlagen werden bereits durch eine gute Software bzw. Dienstleister zur Verfügung gestellt und benötigen nur geringe Anpassungen. Dennoch sollte das Design zu Ihrer Unternehmenspräsenz bzw. zu Ihrer Kampagne ,bezogen z.B. auf vorhandene Printmedien, passen. Eventuell kann es erforderlich sein, einen Designer mit der Erstellung eines Musters zu beauftragen. Als Anreiz habe ich hier ein paar Links  zu kostenlosen Designvorlagen zusammengetragen:

Freie Vorlagen von MailChimp

23 freie Vorlagen von Cakemail

30 freie Templates von Campaignmonitor

Analyse einer Newsletter-Kampagne

Bei der Auswahl des Werkzeuges sollten Sie auf alle Fälle darauf achten, dass Analysefunktionen vorhanden sind. Dabei sollten mit Hilfe des Werkzeugs folgende Fragen beantwortet werden können:

a) Wie viele Empfänger haben den Newsletter erhalten?

b) Wie viele Empfänger haben den Newsletter geöffnet?

c) Sind Produkt- oder Informationslinks aufgerufen worden?

d) Ist ein direkter Produktkauf getätigt worden?

Weitere Informationen

Das Thema E-Mail-Marketing ist ein sehr weitreichendes und komplexes Thema, so dass man einen eigenen Blog allein über dieses Thema führen könnte. Sollte Sie dieser Artikel neugierig gemacht haben und Sie weiterführende Informationen benötigen, empfehle ich die Blogs EMail Marketing Blog von Nico Zorn und EMail Marketing Tipps von Rene Kulka. Diese Blogs beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit dem Thema E-Mail-Marketing und geben ausführliche Informationen über Techniken und Möglichkeiten des E-Mail-Marketings.

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Verfasst am Montag, 9. November 2009

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KIS – Die Presse als Informationskanal

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 7 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

Die Unternehmen und Stars fürchten sie einerseits, sind aber auf sie andererseits angewiesen und nutzen sie für ihre Zwecke. Die Rede ist von der Presse. Ob Fernsehsender, Tageszeitungen oder Magazine, die Presse gilt – wie auch im Showbusiness – als einer der wichtigsten Informationskanäle im Marketing. Die Online-Pressearbeit als Public Relation (PR) ist genauso wichtig wie ein Pressebericht in einer Tageszeitung. Sei es zur Vorstellung einer Dienstleistung oder eines neuen Produkts, oder zur Bekanntmachung der eigenen Webseite. Durch Pressemitteilungen wird der Bekanntheitsgrad erhöht, neue Produkte und Dienstleistungen vorgestellt oder der Page-Rank der eigenen Webseite gesteigert.  Wer erfolgreiche Kampagnen führen will, sollte sich die nachfolgenden und kostenfreien Online-Pressestellen näher anschauen und sich mit diesen Diensten einen eigenen Presseverteiler aufbauen :

PremiumPresse

 www.premiumpresse.de
Für freie Journalisten und Redakteure sowie für News-Lieferanten von verschiedenen Dienstleistungen und Produkten der Anlaufpunkt Nr. 1. PremiumPresse hat sich allein durch den Namen einen großen Stellenwert in dieser Branche geschaffen. Schneller Versand an eine Vielzahl von Redaktionen und Journalisten sowie gute Indexierung bei Suchmaschinen und Linklisten.

www.prdienst.de
Einer der führenden Anbieter für effiziente Pressearbeit.

www.krollselect.de
Über Krollselect erhält man eine Liste von Kontaktdaten vieler Pressestellen. Wer sich einen Presseverteiler aufbauen will ist hier an der richtigen Adresse.

www.openpr.de
Bis zu drei Pressemitteilungen pro Tag sind nach redaktioneller Prüfung ohne Weiteres möglich.

www.firmenpresse.de
Ein weiteres Presseportal für aktuelle Pressemitteilungen und Fachartikel. Hier erhält man auch einige Tipps und Tricks über das Verfassen von Pressemitteilungen.

www.news4press.com
In diesem Presseportal haben die Leser die Möglichkeit Pressemitteilungen zu bewerten und somit zu promoten.

www.artikel.4.am
Ein Artikelverzeichnis für Pressemitteilungen. Jan Becker erfand 2004 das Konzept dieses Artikelverzeichnisses.

www.pressemitteilung.ws
Auch dieser Webservice gilt als guter Anlaufpunkt zur Bekanntmachung von Pressemitteilungen.

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Verfasst am Montag, 23. November 2009

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KIS – Weblogs bringen Erfolg

Geschrieben von Heiko Gellert

Dieser Eintrag ist Teil 8 von 10 in der Serie KIS Online Marketing

Ich bin ja bereits in meinen vorherigen Artikel auf die Kommunikation mit den Kunden eingegangen. Ein Weblog ist das optimale Werkzeug zur Kundenkommunikation. Mit einem Unternehmensblog bzw. Corporate Blog können Sie Ihre Kunden über Ihre Dienstleistung bzw. Produkte stets auf dem Laufenden halten. Die großen Unternehmen machen es vor und auch immer mehr Kleinunternehmer springen auf den Weblogzug auf. Schätzungsweise gibt es weltweit über 70 Millionen Blogs und davon sind 600.000 im deutschen Raum angesiedelt. Den Begriff Weblog kann man mit den Begriffen Journal, Unternehmens- bzw. Themen-, oder Privattagebuch gleichsetzen.

 

Beispiele erfolgreicher Weblogs
Eine gute Übersicht erfolgreicher Blogs erhält man auf der Seite www.top100-business-blogs.de sowie auf der Seite Top 100 auf technorati.com . Hier werden die besten Corporate Blogs aufgelistet. Unternehmen, die einen Weblog betreiben, werden oft auch als moderne und smarte Unternehmungen angesehen und kommen gerade bei jüngeren Kunden und Lesern sehr gut an. Ein Unternehmensblog kann unterschiedlich ausgelegt sein. So gibt es z.B. reine Dienstleistung- und Produktinformationsblogs wie z.B. Netprofit (Webseitenoptimierung) oder der Sony Playstation Blog. Ein sehr innovative Blogidee ist es, seine Mitarbeiter bloggen zu lassen und eine völlig neue Sicht auf das Unternehmen zu gewähren. Ein gutes Beispiel ist hier der  Frosta-Blog.

Einer der besten und bekanntesten Blog ist der Basic Thinking Blog der im Sommer 2004 von Robert Basic ins Leben gerufen wurde. Schauen Sie sich diesen Blog an. Er ist sehr einfach und übersichtlich aufgebaut. Das Theme ist kostenlos und wurde an den eigenen Bedürfnissen angepasst. Der Erfolg dieses Blogs liegt in den wichtigen Informationen, die täglich auf diesem Blog veröffentlicht werden. Interessante und viele Beiträge sind hier der Schlüssel zum Erfolg. 

Die Vorteile eines Weblogs
Wie bereits oben erwähnt, findet ein direkter Kommunikationsaustausch z.B. über die Kommentarfunktion eines Weblogs mit den Kunden bzw. den interessierten Lesern statt. Ein Weblog sorgt für eine schnellere Bekanntmachung Ihrer Dienstleistung bzw. Ihrer Produkte und deren Entwicklungen auf einen neuen modernen Informationsweg. Diese Informationen verbreiten sich schnell über ein Blognetzwerk, der sogenannten Blogosphäre. Wichtig hierbei ist auch die Bekanntmachung des Blogs bei Blogverzeichnissen und Social-Bookmark-Diensten (siehe weiter unten). Dies sorgt für eine erhöhte Wahrnehmung Ihres Angebots und Ihrer Informationen. Aufgrund der schnellen und aktiven Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Kunden und Themenexperten können wertvolle Informationen zur Dienstleistung- und Produktoptimierung gewonnen werden. Zugleich findet durch diesem Wissens- und Leistungsaustausch eine starke Kundenbindung und Neukundengewinnung statt. Sie lernen Ihre Kunden und deren Wünsche näher kennen, so dass diese Informationen in die Marktforschung mit einfließen können. Auch Experten auf verschiedenen Themengebieten werden durch Weblogs angelockt, die weitere wichtige Informationen auf Ihrem Weblog hinterlassen. Durch die Transparenz den Lesern gegenüber steigt das Prestige und die Glaubwürdigkeit Ihrer Unternehmung.
Weblogs bieten bereits eine grundlegende Suchmaschinenfreundlichkeit, die durch diverse Optimierungen (z.B. über Plugins) noch verbessert werden kann. Gut und regelmäßig gepflegte Blogs sind gern gesehene Anlaufstellen für die Crawler der Suchmaschinen.

 

Welche Werkzeuge sollte man nutzen
Wenn Sie nach Werkzeugen für Weblogs forschen, werden Sie im Internet schnell auf die Möglichkeiten stoßen, vorhandene Plattformen zur Erstellung eines Blogs zu nutzen. Diese Möglichkeit finden Sie als Beispiel auf den Seiten Blog.de oder Blogger.com .
Um jedoch gewisse Freiheitsgrade wie diverse Plugin-Erweiterungen, Änderungen des Layouts oder neue Funktionalität nutzen zu können empfehle ich Ihnen, eine eigenen Weblog über die Anwendung Wordpress vorzunehmen. Die Einrichtung eines Weblogs mit Wordpress ist sehr einfach und innerhalb weniger Minuten durchgeführt. Anbei ein kleiner Todo-Leitfaden zur Einrichtung eines Weblogs unter Wordpress:

1. Der Webspace-Provider 
Stehen Sie bereits in einem vertraglichen Verhältnis mit einem Webspace-Provider für Ihren herkömmlichen Internetauftritt, so haben Sie bestimmt schon ein geeignetes Webpaket zur Einrichtung eines Blogs. Wenn nicht, kann ich als Beispiel den Hostingbetreiber HostEurope empfehlen mit dem ich persönlich sehr gute Erfahrungen bei Einrichtung und Verwaltung von Weblogs gemacht habe.

Host Europe Webhosting - WebPack 2.0 - ab € 0,99*

 

2. Wordpress
Die aktuellste Version von Wordpress finden Sie auf Wordpress Deutschland (deutsche Version) oder auf Wordpress.org (englische Version). Führen Sie den Download aus und entpacken Sie die Dateien. Laden Sie sich über ein FTP-Programm (z.B. FileZilla) das Verzeichnis von Wordpress auf Ihren Webspace. Benennen Sie aus Sicherheitsgründen den Ordner um. Da es bereits viele Artikel über das Einrichten von sicheren Weblogs im Internet gibt verweise ich auf einen Artikel des Wordpress-Buches von Frank Bültge. Auch das Plugin Secure WP von Frank Bültge liefert eine gute Unterstützung zur Absicherung Ihres Weblogs. Eine weitere Voraussetzung ist, dass Sie Zugriff auf eine noch nicht benutzte Datenbank zur Einrichtung von Wordpress haben. Auch diese ist bereits in einem guten Webpaket vorhanden. Rufen Sie den Wordpress-Ordner im Browser z.B. über eine zugewiesene Domain auf und folgen Sie der Anleitung zur Installation.

3. Designvorlagen für Wordpress
Auch Designvorlagen für Wordpress, sogenannte Themes, gibt es im Internet kostenlos zum Download. Diese finden Sie z.B. im Themenpool von Wordpress-Deutschland oder auf diversen Auftritten wie z.B. RockKitty oder FreeWPThemes . In der Regel dürfen diese freien Themes auch geändert und angepasst werden. Jedoch wird es sicherlich für Sie wichtig sein, dass der Weblog zu dem Design Ihrer Unternehmensseite passt oder dass ihr Blogauftritt eine individuelle Gestaltung aufweist. Für komplexe und schwierige Umbauten sollten Sie daher einen Webdesigner beauftragen. Hierdurch sparen Sie sich viel Zeit und Arbeit.

4. RSS-Feed im Weblog einbinden
Damit Ihre Leser immer über die neuesten Artikel und Informationen Ihres Blogs rechtzeitig informiert werden sollten Sie einen RSS-Feed einrichten. Dieser sorgt dafür, dass der angemeldete Leser über einen speziellen Newsreader die neuesten Artikel erhält ohne Ihre Seite unbedingt aufzusuchen. Ich nutze z.B. für meine Blogs den RSS-Feed-Dienst Feedburner von google. Bei der Anmeldung an diesem Dienst erhalten Sie weitere Informationen wie Ihr RSS-Feed eingerichtet wird. Im rechten Teil meiner Webseite unter dem Menüpunkt “Artikel abonnieren” sehen Sie eine Anmeldung zu meinem RSS-Feed. Ein RSS-Feed wird in der Regel durch das nachfolgende Symbol kenntlich gemacht.

 

5. SEO – Suchmaschinenoptimierung
Einen Artikel über grundlegende Suchmaschinenoptimierung habe ich bereits unter KIS – Suchmaschinenmarketing verfasst. Weiterhin gibt es diverse Wordpress-Plugins, die Sie bei der Arbeit zur Suchmaschinenoptimierung Ihres Blogs unterstützen und damit ein besseres Suchmaschinenranking für Ihre Blogseite ermöglichen:

wpSEO  (kostenpflichtig, aber sehr effizient dank sehr gutem Support)

All in SEO Pack (kostenfrei)

Headspace 2 SEO (kostenfrei)

wpSEO optimiert Blogs für Suchmaschinen - automatisch und effizient.

Was muss man bei einem Weblog beachten?

Damit die Kundenbindung beibehalten und ein gutes Suchmaschinenranking erzielt wird ist es sehr wichtig, dass der Blog regelmäßig gepflegt und mit informationsreichen Artikeln bestückt wird. Sie sollten mindestens alle zwei bis drei Tage einen Artikel online stellen. Je mehr Artikel Ihr Blog enthält desto größer ist die Chance von interessierten Lesern gefunden zu werden. Die Internetadresse zu Ihrem Weblog sollte in die Signatur Ihres eMail-Layouts sowie auf der Unternehmensseite aufgeführt werden. Auch auf Werbematerialien wie Flyer oder Poster sowie bei angemeldeten Netzwerken wie z.B. bei Xing sollte die Adresse Ihres Weblogs erscheinen. Hierdurch werden Ihre Kunden auf Ihren Weblog schneller aufmerksam. Melden Sie Ihren Blog bei verschiedenen Blogverzeichnissen und Social Bookmark-Diensten an damit er bekannter wird. Die folgenden Adressen sollten Sie aufsuchen um Ihren Blog aufnehmen zu lassen:

Des Weiteren sollten Sie sich einen Blogroll aufbauen. Hierunter versteht man einen Linktausch mit anderen Blogs. Vorzugsweise sollten diese Blogs zu Ihren Themen passen. Auch Kommentare auf anderen Blogseiten steigern den Bekanntheitsgrad Ihres Blogs. Klickt man bei Ihren Kommentaren auf Ihren Namen so gelangt man – wenn Sie die Webseite angeben haben – auf Ihren Weblog. Auch diese zwei Mechanismen eignen sich sehr gut um Ihren Weblog bekannter zu machen.

Sie sollten nicht nur über Ihre Produkte oder Ihrer Dienstleistung schreiben. Die Kunden haben Bedürfnisse nach weitergehenden Informationen und Unterhaltung. Bauen Sie daher viele smarte und informationshaltige Artikel in Ihrem Weblog ein um ein breites Interesse zu wecken und Leser zu gewinnen.

Einige Unternehmen scheuen jedoch fälschlicherweise Weblogs, da sie Angst vor etwaiger Kundenkritik haben. Die Transparenz zum Kunden hat aber bereits durch die oben aufgeführten Merkmale einen höheren Nutzen als die Angst vor Kritik.  Schwerwiegende oder unfaire Kommentare der Leser können bereits vor Freigabe durch administrativen Eingriff gelöscht werden, so dass unangemessene Verhaltensweisen von Lesern sofort unterbunden werden.


Fazit:

Ein Weblog ist aus den oben genannten Gründen eine enorme Bereicherung Ihres Unternehmens. Wie große Unternehmen sollten daher auch kleinere Unternehmungen – auch wenn sie nur einen lokalen Markt ansprechen – einen Weblog zum Informationsaustausch mit dem Kunden führen. Sie werden schnell merken, dass sich diese Arbeit sehr schnell positiv bemerkbar macht.

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Verfasst am Donnerstag, 10. Dezember 2009